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Kampagne
Zusammenfassung des Vorschlags Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Mai 2007 um 07:02 Uhr

Unser Ziel ist es eine kreative Lösung für eine Bedrohung wie die Ölfördung im Ishpingo-Tiputini-Tambococha (ITT), einem extrem verletzlichen Gebiet: dem Nationalpark Yasuní, zu finden. Der Vorschlag würde dazu beitragen die Artenvielfalt zu erhalten, die Emission von CO2 zu reduzieren und die Rechte der indigenen Völker und deren Lebensweise zu respektieren.    

Der ecuadorianische Präsident, Rafael Correa hat signalisiert, dass die erste Wahl seines Landes der Verbleib des Öls im Boden sei. Sowohl die nationale als auch die internationale Gesellschaft sollen aufgerufen werden sich an dieser teuren nationalen Entscheidung zu beteiligen. Die Regierung hofft dadurch 50% der Einkünfte zu erhalten, die sie durch die Förderung des Öls erhalten würden. 

Der Vorschlag beinhaltet die Ausstellung und den Verkauf von Zertifikaten über den Verbleib des Öls "in situ" mit dem doppelten Effekt, dass dieses Öl nicht gefördert werden wird und dem Schutz des Yasuní Nationalparks. 

Wir müssen bedenken, dass die Regierung bestenfalls jährlich 350 Millionen USD erhalten würde und auch erst ab dem sechsten Jahr des Projektes und auch nur über einen Zeitraum von 10 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt würde die Einkünfte rapide abnehmen.

Eine vielversprechendere Alternative wäre es den Staat schon zum jetzigen Zeitpunkt mit 50% der gesamten,, erwarteten Einkünfte zu versorgen und ihm dadurch ein stetiges und fortwährendes Einkommen aus Zinsen zu verschaffen. Diese Ressourcen könnten dazu verwendet werden, das Land von der Abhängigkeit des Im- und Exports zu befreien und die eigenständige Versorgung des Landes mit Nahrung zu garantieren.

 
Argumente für den Vorschlag Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Mai 2007 um 07:09 Uhr

Der Vorschlag überzeugt im Hinblick auf die nationale und internationale Tragweite mit folgenden Argumenten: 

  1. Der Klimawandel
  2. Zerstörung der Artenvielfalt
  3. Mittel zum Schutz des Volkes der Huaorani
  4. Wandel der Wirtschaft des Landes
 
Vorgeschichte Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Mai 2007 um 07:17 Uhr

Möglichkeiten für das Ölfeld ITT
Der Minister für Energie, Alberto Acosta, hat bei verschiedenen Gelegenheiten die Frage nach der Durchführbarkeit einen Vorschlag an die Gesellschaft aufgeworden, sich finaziell an der Nichtausbeutung des Yasuní Nationalparks zu beteiligen. Am 30. März hat der ecuadorianische Präsident die verschiedenen Alternativen im Hinblick auf das Projekt ITT analysiert.

 
Vorschlag zur Kompensation für die Nichtausbeutung des ITTl Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Mai 2007 um 08:03 Uhr
Art. 32 des Gesetzes über Kohlenwasserstoffe legt fest, dass "die Ausbeutung von Ölvorkommen mit weniger als 15 Grad API "Gegenstand einer umfassenden wirtschaftlichen Planung durch das verantwortliche Ministerium".
 
Art. 91 der gültigen Verfassung beschreibt das Prinzip der Vorsicht und legt fest, dass "präventive Massnahmen ergriffen werden müssen, sollten Zweifel über die Auswirkungen und die Konsequenzen bestehen, auch wenn keine wissenschaflichen Belege für etwaige Schäden vorliegen. Ohne Beeinträchtigung der Rechte der direkt Betroffenen, kann jede natürliche oder juristische Person oder humanitäre Vereinigung, alle im Gesetz vorgesehenen Aktionen zum Schutz der Umwelt ausüben". 
 
 
 
DOSSIER: Auf dem Kriegspfad gegen das Öl Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Juni 2008 um 05:26 Uhr

Dossier Die Zeit, Juli 2007
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Petition für den Block, „Amardillo" Drucken E-Mail
Dienstag, den 13. Oktober 2015 um 22:01 Uhr

 

Quito, den 12. Oktober 2015

- DEUTSCHE VERSION -

An

Rafael Correa D., Präsident der Republik Ecuador,

Jorge Glas E., Vizepräsident der Republik Ecuador,

Lorena Tapia, Umweltministerin der Republik Ecuador,

Ledy Zúñiga R., Ministerin für Justiz, Menschenrechte und Kulte

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind tief besorgt über die unmittelbar bevorstehende Vergabe der sog. „Umweltlizenz" für den Block 55 [im Yasuní Nationalpark, Anm. Übers.], besser bekannt als den Block, „Amardillo" durch das ecuadorianische Umweltministerium (MAE1) zur Erdölförderung in diesem Ölfeld – einem [konfliktiven, Anm. Übers.] Gebiet, in dem es zu dem Tod von Héctor España (2005) und Luis Castellanos (2008) kam.

 
Frist des Verfassungsgerichts zur Feststellung der Verfassungsmaessigkeit abgelaufen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. September 2013 um 17:03 Uhr

(Uebersetzung unter Vorbehalt)

Dr. Julio Cesar Trujillo

Ecuadorianischer Staatsbuerger

Personalausweisnr. N. 170238593-9

 

                                                                                                                                                                                                              Quito, den 24.09.2013

 

Sehr geehrter Herr Praesident des Verfassungsgerichts,

 

Sachlage

  1. In der Erwartung auf eine entsprechende Antwort durch das Generalsekretariat des ecuadorianischen Verfassungsgerichts, stellte ich am 22. August 2013, um 12.35 Uhr, den Antrag zur Begutachtung der Verfassungsmaessigkeit nach Art. 104 der ecuadorianischen Verfassung hinsichtlich der Fragestellung und der Begruendung fuer eine einzuberufende Volksbefragung ueber die Initiative, das Erdoel des ITT-Bereichs des Yasuni-Nationalparks im Boden zu belassen.

  2. Es sind bereits mehr als 20 Arbeitstage vergangen, seitdem der besagte Antrag eingereicht wurde.