Unser Ziel ist es eine kreative Lösung für eine Bedrohung wie die Ölfördung im Ishpingo-Tiputini-Tambococha (ITT), einem extrem verletzlichen Gebiet: dem Nationalpark Yasuní, zu finden. Der Vorschlag würde dazu beitragen die Artenvielfalt zu erhalten, die Emission von CO2 zu reduzieren und die Rechte der indigenen Völker und deren Lebensweise zu respektieren.
Der ecuadorianische Präsident, Rafael Correa hat signalisiert, dass die erste Wahl seines Landes der Verbleib des Öls im Boden sei. Sowohl die nationale als auch die internationale Gesellschaft sollen aufgerufen werden sich an dieser teuren nationalen Entscheidung zu beteiligen. Die Regierung hofft dadurch 50% der Einkünfte zu erhalten, die sie durch die Förderung des Öls erhalten würden.
Der Vorschlag beinhaltet die Ausstellung und den Verkauf von Zertifikaten über den Verbleib des Öls "in situ" mit dem doppelten Effekt, dass dieses Öl nicht gefördert werden wird und dem Schutz des Yasuní Nationalparks.
Wir müssen bedenken, dass die Regierung bestenfalls jährlich 350 Millionen USD erhalten würde und auch erst ab dem sechsten Jahr des Projektes und auch nur über einen Zeitraum von 10 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt würde die Einkünfte rapide abnehmen.
Eine vielversprechendere Alternative wäre es den Staat schon zum jetzigen Zeitpunkt mit 50% der gesamten,, erwarteten Einkünfte zu versorgen und ihm dadurch ein stetiges und fortwährendes Einkommen aus Zinsen zu verschaffen. Diese Ressourcen könnten dazu verwendet werden, das Land von der Abhängigkeit des Im- und Exports zu befreien und die eigenständige Versorgung des Landes mit Nahrung zu garantieren.