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Das spiel der Yasuni

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Quito beugt sich Pekings Druck Drucken E-Mail

von DW

Im Yasuni-Nationalpark sollte Regenwald gerettet werden. Nun ist das Projekt gescheitert - und China steht am Pranger: Nicht nur Umweltschützer machen Peking für das Aus der Initiative in Ecuador verantwortlich.

 
Waorani-Indianer - Leben zwischen zwei Welten Drucken E-Mail

RP ONLINE von Jürgen Grosche

Mitten im ecuadorianischen Amazonas-Dschungel wollen Waorani-Indianer ihrer traditionellen Lebensweise treu bleiben. Doch dort im Yasuní-Nationalpark gibt es auch Erdöl. Ein Konflikt mit Ansage.

 
KEEP IT UNDERGROUND! Drucken E-Mail

Warum wir eine neue Yasuní-ITT-Initiative brauchen

von Josephine Koch in Rundbrief UMWELT & ENTWICKLUNG

Einst ließ sich Ecuadors Präsident Rafael Correa dafür feiern, die revolutionäre Yasuní-ITT-Initiative in die Welt getragen zu haben. Dann kündigte er sie 2013 selbst auf. Seither soll mehr, statt weniger Erdöl im Land abgebaut werden. Dabei ist das Festhalten am Öl-basierten Entwicklungsmodell nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und ökonomisch fatal – eine Energiewende hingegen durchaus machbar. Die AktivistInnen von YASunidos arbeiten daher an einer neuen, zivilgesellschaftlich organisierten Initiative für eine post-fossile Gesellschaft.

 
Erneute Absage einer Delegation des Bundestags nach Ecuador Drucken E-Mail

amerika21

von Harald Neuber

Mitglieder des Umweltausschusses stornieren Besuch. Streit um Gespräche mit Kritikern der Regierung von Präsident Correa im Yasuní-Gebiet. Widersprüchliche Darstellungen.

 
Präsident Correa wirft Deutschland Kolonialismus vor Drucken E-Mail
Die Welt

Der ecuadorianische Präsident wirft in seiner Fernsehsendung Deutschland Imperialismus vor. Grund: Eine Bundestagsdelegation hatte mit Umweltschützern aus seinem Land sprechen wollen.

Von Tobias Käufer, Bogotá

Für seinen Frontalangriff auf die deutsche Politik hatte sich Rafael Correa sicheres Terrain ausgesucht. In seiner wöchentlichen TV- und Radioshow "Enlace Ciudadano", die vom Pressebüro des Präsidenten gesteuert wird, feiern linientreue PR-Journalisten den sozialistischen Staatschef, der als Moderator weite Teile der Sendung selbst bestreitet. Ausgestrahlt wird die Politshow Correas von mehr als 50 Sendern des Landes, der unterschwelligen Drohung eines Lizenzentzuges bei Nichtausstrahlung sei Dank.

 
600.000 Unterschriften gegen Ölbohrungen im Yasuní Drucken E-Mail

Lateinamerika Nachrichten

Interview mit Jorge Espinosa, Mitbegründer des Bündnisses Yasunidos

Ecuadors größtes Rohölvorkommen im Yasuní-Nationalpark sollte im Boden bleiben. Für diese Idee der ecuadorianischen Zivilgesellschaft warb Präsident Rafael Correa international mit der Yasuní-ITT-Initiative, bei der internationale Ausgleichszahlungen den Verzicht auf Erdölförderung ermöglichen sollten. Nachdem die internationale Gemeinschaft dies verhinderte, allen voran das deutsche Außen- und Entwicklungsministerium, damals unter FDP-Führung, erklärte Correa die Initiative 2013 für gescheitert. Doch die Zivilgesellschaft gibt sich noch nicht geschlagen. Die LN sprachen mit Jorge Espinosa über die Bewegung für Yasuní, eine mögliche Volksbefragung und das schwierige Verhältnis zur Regierung.

 
Etappensieg für YASunidos Drucken E-Mail

Lateinamerika Nachrichten

Der Kampf um ein Referendum über Erdölförderung im Nationalpark Yasuní geht in die nächste Runde

Mitte April reichte das zivilgesellschaftliche Bündnis YASunidos knapp 760.000 Unterschriften beim Nationalen Wahlrat Ecuadors ein, um ein Referendum über die Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark zu erwirken. Während der Unterschriftensammlung der letzten sechs Monate waren die YASunidos bereits etlichen Repressionen ausgesetzt. Derzeit kämpfen sie gegen die mögliche Annullierung hunderttausender Unterschriften durch staatliche Behörden.

 
„Wir können noch gewinnen" Drucken E-Mail
Lateinamerika Nachrichten

Interview mit Umweltaktivistin Esperanza Martínez über die Pläne der ecuadorianischen Regierung, mit der Ölförderung im Regenwald Yasuní zu beginnen

Im April reichte das Bündnis YASunidos knapp 758.000 Unterschriften für ein Referendum über die Erdölförderung im Naturschutzgebiet Yasuní-ITT beim Nationalen Wahlrat Ecuadors (CNE) ein (siehe LN 479). Im Mai gab der CNE bekannt, dass 60 Prozent der Unterschriften ungültig seien und damit das Mindestsoll an Unterschriften nicht erreicht worden sei. Über die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft des Widerstands gegen die Erdölförderung sprachen die LN mit Esperanza Martínez.

 
Schmierige Geschäfte im Yasuní Drucken E-Mail

Lateinamerika Nachrichten

Die Erdölförderung im Nationalpark wird gegen Widerstände vorangetrieben

Das Ende der Yasuní-ITT-Initiative zum Schutz der Umwelt und der indigenen Völker im ecuadorianischen Schutzgebiet Yasuní hat erste Folgen. Seit Juni dieses Jahres operiert der staatliche Erdölkonzern Petroamazonas im Territorium der Gemeinde Llanchama. Gemeindemitglieder beklagen Vertragsverstöße und negative Umweltfolgen. Im Rest des Landes und international kämpft das zivilgesellschaftliche Bündnis YASunidos weiterhin gegen die Erdölförderung im biodiversen Regenwald.

 
Finanzielle Instrumente und der Erhalt der Biodiversität in Ecuador Drucken E-Mail
Heinrich Böll Stiftung

Von Dr. Alonso Moreno

Einführung

Die Biodiversität ist Grundlage für Fortschritte in der genetischen Weiterentwicklung von Pflanzen und Tieren und in der Entwicklung neuer Pharmaka. Durch ihre Erhaltung sichern Millionen von Menschen ihre Nahrung. Biodiversität, Erhaltung von Wasser, von Naherholungsgebieten und Reduzierung des Klimawandels stehen im engen Zusammenhang. Die Zerstörung der natürlichen Ressourcen ist besorgniserregend, aber diese Besorgnis wandelt sich nicht in situationsumkehrende und effektive Handlungen um. Dieser Artikel analysiert die Erhaltung der Biodiversität in Ecuador und beschreibt einige ihrer Finanzierungsinstrumente.

 
Initiativen übergeben Unterschriften zur Volksabstimmung über Yasuni-ITT Drucken E-Mail

amerika21

Von Kerstin Sack

Quito. Aktivisten von zwei ökologischen Initiativen haben dem nationalen Wahlrat Ecuadors (CNE) Unterschriftenlisten für die Beantragung einer Volksabstimmung gegen die Erschließung von Erdölvorkommen im Yasuní-Nationalpark überreicht. Die sogenannten Yasunidos, ein Zusammenschluss verschiedener ökologischer Gruppen, übergaben dem CNE über 700.000 Unterschriften. Neben indigenen und ökologischen Gruppen haben private Medien und Oppositionsparteien die Unterschriftensammlung unterstützt.

 
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