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Yasuní und die Ölförderung Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. Mai 2007 um 16:29 Uhr
Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben den Yasuní als die Region mit der höchsten Artenvielfalt der Welt erklärt. Auf einem Hektar des Yasuní wurden 664 verschiedene Baumarten identifiziert. Im Yasuní findet man auf einem Hektar so viele verschiedene Arten, wie in den gesamten Vereinigten Staaten und Kanada zusammen.
Yasuní wurde von der UNESCO schon 1989 zum Welt-Biosphärenreservat erklärt.
Das Biosphärenreservat ist ferner der Lebensraum des indigenen Volkes der Huaorani und anderer Stämme, die in freiwilliger Isolation leben. Dies sind die letzten wirklich freien Einwohner Ecuadors, echte Krieger, die immer nur soviel produzieren und jagen wie sie zum Überleben brauchen. Die vorhersehbaren Folgen der Ölförderung in dem Gebiet sind: Verschmutzung, Abholzung, die Zerstörung des sozialen Gefüges, die Ausrottung von Kulturen, etc.