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Online-Protest: Bitte lassen Sie das Erdöl im Boden, Herr Präsident! Drucken E-Mail
Montag, 18. Januar 2010

Präsidentenamt der Republik, Herrn Rafael Correa, Präsident: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Kopie an:
Verfassungsgericht, Herrn Patricio Pazmino, Präsident: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Nationalversammlung, Herrn Fernando Cordero, Präsident der Parlamentarischen Versammlung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Nationalversammlung, Ausschuss für biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

15. Januar 2010

Sehr geehrter Herr Präsident Correa,

ich begrüße die Initiative der ecuadorianischen Regierung zur Nichtförderung der Erdölvorkommen im Yasuni-ITT-Gebiet sehr. Mit diesem weltweit einzigartigen Schritt hat Ihr Land international ein Hoffnungszeichen auf ein Umdenken im Umgang mit der Natur und den Ressourcen gesetzt.

Um so bestürzter bin ich nun zu hören, dass Sie öffentlich gedroht haben, die Yasuni-ITT-Initiative scheitern zu lassen und im Juni mit der Ausbeutung des Schweröls im Regenwald beginnen zu wollen. Das wäre meiner Meinung nach ein schwerer Fehler, und Sie würden damit eine einmalige Chance zerstören. Zahlreiche Regierungen und Organisationen haben bereits ihre Unterstützung für die Initiative zugesagt.

Im Januar sollte noch ein UN-Treuhandfonds für das Projekt unterschrieben werden. Der Treuhandfonds wird benötigt, um unter anderem folgende Ziele zu erreichen:

1. die Garantie, dass Finanzmittel nach umweltpolitischen Grundsätzen eingesetzt werden.
2. die Sicherung, dass künftige Regierungen nicht das Schweröl ausbeuten.
3. die Finanzierung der Initiative außerhalb des Kohlenstoffmarktes (
Carbon Trade).

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass die Menschen und Gemeinschaften im Amazonasgebiet die weitere Ölförderung abgelehnt haben. Die Ölförderung im Regenwald und auf dem angestammten Gebiet der Ureinwohner würde zudem 20 Artikel der Verfassung der Republik verletzen, die unter Ihrer Regierung ausgearbeitet wurde, darunter:

Artikel 407, der die Ölförderung in geschützten Gebieten verbietet.
Artikel 57, der die Völker in freiwilliger Isolation schützt.
Artikel 414, der die Durchführung von Schutzmaßnahmen gegen den Klimawandel fordert.

Ich bitte Sie deshalb, Ihre Haltung zu überdenken. Yasuni soll leben, es ist ein Paradies aller Menschen! Es steht in Ihrer Verantwortung, dass die Initiative nicht an mangelndem politischen Willen Ihrer Regierung scheitert. Sie würden damit auch schweren Schaden am Ansehen und der Glaubwürdigkeit Ihres Landes anrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Zur Protestaktion von “Rettet den Regenwald”

 
Klimaschutz in Ecuador auf der Kippe Drucken E-Mail
Mittwoch, 13. Januar 2010
TAZ Obwohl 20 Länder Ausgleichszahlungen zum Klimaschutz anbieten, will Präsident Correa in einem Nationalpark Öl fördern. Die Unterhändler des Abkommens versuchen zu vermitteln. VON GERHARD DILGER
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Geld für kein Öl Drucken E-Mail
Dienstag, 22. Dezember 2009

Ecuador will gegen internationale Beteiligung an den Kosten auf die Ölförderung in einem Nationalpark verzichten

Von Gerhard Dilger, welt-sichten.org

Die Regierung Ecuadors möchte den Schutz des Klimas mit dem des Regenwaldes und indigener Völker verbinden: Sie will in einem Teil ihres Amazonas-Gebietes kein Öl fördern und bittet die Staatengemeinschaft dafür um Finanzhilfe, unter anderem für den Erhalt des Nationalparks dort. In der betroffenen Region selbst ist der Vorschlag aber kaum bekannt. Die Gemeinden dort wollen bei der Verteilung des Geldes mitreden.

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ITT-Yasuní-Initiative: Die Vision „Lasst das Öl im Boden“ wird konkreter! Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009
Ute Koczy MdB
Berlin, im Juni 2009
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Kein Erdöl für viel Geld Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. Juni 2009
Wir Klimaretter.

AUS PORTO ALEGRE Gerhard Dilger

„Der gordische Knoten ist durchschlagen“, ist sich Ute Koczy sicher. Seit zwei Jahren wirbt die grüne Bundestagsabgeordnete für den Vorschlag Ecuadors, auf die Erdölförderung in einem artenreichen Gebiet des Amazonas-Regenwaldes zu verzichten – wenn die internationale Gemeinschaft im Gegenzug für einen Teil der zu erwartenden Ölmillionen aufkommt.

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Geld für den Förderstopp: Kein Erdöl aus dem Regenwald Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. Juni 2009
TAZ . Deutschland will jährlich 50 Millionen Dollar in einen Treuhandfonds einzahlen, damit Ecuador riesige Erdölvorkommen im Urwald nicht ausbeutet VON GERHARD DILGER
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Stürmische Zeiten für Ecuadors Bürgerrevolution Drucken E-Mail
Mittwoch, 9. Juli 2008

Spannungen zwischen den ungleichen Brüdern Correa und Acosta

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Deutschland will Natur bezahlen Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008

taz.de BERLIN afp Der Bundestag unterstützt den Vorschlag Ecuadors, auf ein Ölförderprojekt im Yasuní-Nationalpark zu verzichten, wenn sich die internationale Gemeinschaft an den dadurch entstehenden Einnahmeausfällen beteiligt. Ein interfraktioneller Antrag von CDU/CSU, SPD und Grünen wurde am späten Donnerstagabend einstimmig angenommen, wie die Grünen anschließend mitteilten. Zugleich fordert der Bundestag damit die ecuadorianische Regierung auf, die Frist für die Annahme ihres Vorschlags, die demnächst ablaufen würde, zu verlängern. Die Regierung Ecuadors hatte im Juni 2007 angeboten, auf die Ölförderung in dem Nationalpark am Rande des Amazonas-Tieflandes zu verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft 13 Jahre lang rund 350 Millionen Dollar als jährliche Kompensation für die Einnahmeausfälle zahlt. Die andere Hälfte der Einnahmeausfälle würde Ecuador selbst tragen. Der Yasuní-Nationalpark zählt mit einer einzigartigen Artenvielfalt zum Unesco-Weltnaturerbe.

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Bundestag will Öl im Boden lassen Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008
Klima der Gerechtigkeit, Jörg Haas.. Respekt! Während G.W. Bush nichts besseres weiss als die Erschliessung von Ölvorkommen selbst in Nationalparks voranzutreiben, hat der Bundestag nun eine wegweisende gegenteilige Initiative unterstützt. Treue Leser werden sich erinnern: Am 03.10.07 schrieb ich hier von der Initiative der ecuadorianischen Regierung, die anbietet, ein Ölfeld im Regenwald nicht zu erschliessen, sofern Ecuador wenigstens teilweise für den entgangenen ökonomischen Nutzen entschädigt wird.
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Globale Verantwortung für Amazonien Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Tageszeitung, Kommentar von Gerhard Dilger

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