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Kein Erdöl für viel Geld Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. Juni 2009
Wir Klimaretter.

AUS PORTO ALEGRE Gerhard Dilger

„Der gordische Knoten ist durchschlagen“, ist sich Ute Koczy sicher. Seit zwei Jahren wirbt die grüne Bundestagsabgeordnete für den Vorschlag Ecuadors, auf die Erdölförderung in einem artenreichen Gebiet des Amazonas-Regenwaldes zu verzichten – wenn die internationale Gemeinschaft im Gegenzug für einen Teil der zu erwartenden Ölmillionen aufkommt.

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Geld für den Förderstopp: Kein Erdöl aus dem Regenwald Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. Juni 2009
TAZ . Deutschland will jährlich 50 Millionen Dollar in einen Treuhandfonds einzahlen, damit Ecuador riesige Erdölvorkommen im Urwald nicht ausbeutet VON GERHARD DILGER
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Stürmische Zeiten für Ecuadors Bürgerrevolution Drucken E-Mail
Mittwoch, 9. Juli 2008

Spannungen zwischen den ungleichen Brüdern Correa und Acosta

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Deutschland will Natur bezahlen Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008

taz.de BERLIN afp Der Bundestag unterstützt den Vorschlag Ecuadors, auf ein Ölförderprojekt im Yasuní-Nationalpark zu verzichten, wenn sich die internationale Gemeinschaft an den dadurch entstehenden Einnahmeausfällen beteiligt. Ein interfraktioneller Antrag von CDU/CSU, SPD und Grünen wurde am späten Donnerstagabend einstimmig angenommen, wie die Grünen anschließend mitteilten. Zugleich fordert der Bundestag damit die ecuadorianische Regierung auf, die Frist für die Annahme ihres Vorschlags, die demnächst ablaufen würde, zu verlängern. Die Regierung Ecuadors hatte im Juni 2007 angeboten, auf die Ölförderung in dem Nationalpark am Rande des Amazonas-Tieflandes zu verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft 13 Jahre lang rund 350 Millionen Dollar als jährliche Kompensation für die Einnahmeausfälle zahlt. Die andere Hälfte der Einnahmeausfälle würde Ecuador selbst tragen. Der Yasuní-Nationalpark zählt mit einer einzigartigen Artenvielfalt zum Unesco-Weltnaturerbe.

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Bundestag will Öl im Boden lassen Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008
Klima der Gerechtigkeit, Jörg Haas.. Respekt! Während G.W. Bush nichts besseres weiss als die Erschliessung von Ölvorkommen selbst in Nationalparks voranzutreiben, hat der Bundestag nun eine wegweisende gegenteilige Initiative unterstützt. Treue Leser werden sich erinnern: Am 03.10.07 schrieb ich hier von der Initiative der ecuadorianischen Regierung, die anbietet, ein Ölfeld im Regenwald nicht zu erschliessen, sofern Ecuador wenigstens teilweise für den entgangenen ökonomischen Nutzen entschädigt wird.
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Globale Verantwortung für Amazonien Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Tageszeitung, Kommentar von Gerhard Dilger

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Das Öl soll in der Erde bleiben Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. Juni 2008

Le Monde Diplomatique Ecuador verlangt, dass die Industrieländer ihre Umweltschulden abzahlen von Leah Temper und Joan Martinez Alier

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Eine Chance für den Dschungel - Ecuador will in einem Urwaldgebiet auf Erdöl-Förderung verzichten Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. Mai 2008
Von Gerhard Dilger (epd)

  Quito (epd). Ein undurchdringliches, wildes Paradies, in dem die  letzten isolierten Ureinwohner Ecuadors leben - das ist der östliche  Teil des Yasuní-Nationalparks im Regenwald von Ecuador. Auf der  Fläche eines Fußballfeldes wachsen hier mehr Baumarten als in ganz  Nordamerika. Hier lagern aber auch die größten Ölvorkommen des  südamerikanischen 13-Millionen Landes: Fast eine Milliarde Barrel,  also um die 150 Milliarden Liter. Wird das Schwarze Gold gefördert,  ist es vorbei mit den Urwaldvölkern, aber auch mit der Artenvielfalt  - das haben andere Fälle in den vergangenen 40 Jahren dramatisch  gezeigt.

 
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Erdölpolitik stellt die Regierung auf die Probe Drucken E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008
Von Luis Ángel Saavedra

(Quito, 16. Mai 2007, na).- Die Förderung von Erdöl im so genannten Block Ishpingo-Tambococha-Tiputini, kurz ITT, zwischen den Amazonas-Provinzen Napo und Pastaza gelegen, hat eine regierungsinterne Debatte zwischen den einzelnen Fraktionen der Regierung Rafael Correa ausgelöst. Nun wird sich zeigen, ob es Präsident Correa ernst war mit seinem Versprechen, die schwächsten Glieder der ecuatorianischen Bevölkerung zu schützen. Im aktuellen Konflikt sind dies die indigenen Völker, die den Kontakt zur Zivilisation meiden.
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Überwindung des neoliberalen Tsunami Drucken E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008
Im Interview Alberto Acosta, Minister für Energie und Bergbau in Ecuador
von Frank Braßel

Der neue Präsident Ecuadors, Rafael Correa, spricht von einer „Bürgerrevolution“, die ihn ins Amt gewählt habe. Auf jeden Fall ist sein Kabinett untypisch für Ecuador. Kaum ein etablierter Politiker ist darin vertreten, stattdessen überwiegen jüngere kritische AkademikerInnen. Als eine der einflussreichsten Personen im inneren Zirkel von Correa gilt Alberto Acosta, der in den 70er Jahren in Köln studierte, einer der bekanntesten Ökonomen seines Landes ist und 18 Jahre lang Berater des Lateinamerikanischen Forschungszentrums ILDIS der Friedrich-Ebert-Stiftung in Quito war. Alberto Acosta ist langjähriger Autor der ila. Jetzt sitzt er als Chef im Energie- und Bergbauministerium an zentraler Stelle, um seine Ideen in die Tat umzusetzen. Er gilt als unprätentiös, entschieden, intelligent und integer. Seine ersten Maßnahmen zur überwindung der Energiekrise handelten Acosta Anfang März das Lob der konservativen Tageszeitung El Comercio ein: „Das Vorgehen von Minister Acosta zeigt, dass ein Linker nicht notwendigerweise das Gegenteil von Effizienz und administrativer Leistungsfähigkeit darstellen muss.“

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