Menu Content/Inhalt
Home

Newsletter

Subscribe to our mailinglist to receive updates and news in your mailbox.

Yasuní und die Ölförderung
Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben den Yasuní als die Region mit der höchsten Artenvielfalt der Welt erklärt. Auf einem Hektar des Yasuní wurden 664 verschieden Baumarten identifiziert. Im Yasuní findet man auf einem Hektar so viele verschieden Arten, wie in den gesamten Vereinigten Staaten und Kanada zusammen. 
Yasuní wurde von der UNESCO schon 1989 zum Welt-Biosphärenreservat erklärt. 
Das Biosphärenreservat ist ferner der Lebensraum des indigenen Volkes der Huaorani und anderer Stämme, die in freiwilliger Isolation leben. Dies sind die letzten wirklich freien Einwohner Ecuadors, echte Krieger, die immer nur soviel prodizieren und jagen wie sie zum überleben brauchen. Die vorhersehbaren Folgen der Ölförderung in dem Gebiet sind: Verschmutzung, Abholzung, die Zerstörung des sozialen Gefüges, die Ausrottung von Kulturen, etc. 
 
Die Lösung
Der Präsident Ecuadors, Rafael Correa, hat bezeugt, dass die erste Option das Belassen des Öls im Boden ist.
Die Idee sieht vor sowohl die nationale als auch die internationale Gesellschaft dazu aufzurufen sich an dieser teuren nationalen Entschiedung zu beteiligen. Die Regierung hofft dadurch 50% der Einkünfte zu erhalten, die sie durch die Förderung des Öls erhalten würden. 
Der Staat wird Zertifikate herausgeben über das Öl des Yasuní und versprechen dieses Öl für immer im Boden zu lassen und die Spenden in einem Fond zum Schutz des Yasuní Nationalparks anzulegen.   

Die Argumente, die für diese Vorgehensweise sprechen, sind:

  1. Dieser Vorschlag ist die zweifelsfrei einzige Lösung im Hinblick auf den Klimawandel
  2. Erhaltung der Artenvielfalt 
  3. Schutz der indigenen Einwohner des Yasuní
  4. Abwendung der ecuadorianischen Wirtschaft vom Öl

Mehr über diesen Vorschlag...

 
Deine Kommentare
Hier kannst du uns deine Meinung zu dem Vorschlag mitteilen....
This item includes 1 comment
 

Neuigkeiten

Spannungen zwischen den ungleichen Brüdern Correa und Acosta
taz.de BERLIN afp Der Bundestag unterstützt den Vorschlag Ecuadors, auf ein Ölförderprojekt im Yasuní-Nationalpark zu verzichten, wenn sich die internationale Gemeinschaft ...
Klima der Gerechtigkeit, Jörg Haas.. Respekt! Während G.W. Bush nichts besseres weiss als die Erschliessung von Ölvorkommen selbst in Nationalparks voranzutreiben, hat der Bundestag ...
Die Tageszeitung, Kommentar von Gerhard Dilger
Le Monde Diplomatique Ecuador verlangt, dass die Industrieländer ihre Umweltschulden abzahlen von Leah Temper und Joan Martinez Alier
Von Gerhard Dilger (epd)   Quito (epd). Ein undurchdringliches, wildes Paradies, in dem die  letzten isolierten Ureinwohner Ecuadors leben - das ist der östliche  Teil de...
Von Luis Ángel Saavedra (Quito, 16. Mai 2007, na).- Die Förderung von Erdöl im so genannten Block Ishpingo-Tambococha-Tiputini, kurz ITT, zwischen den Amazonas-Provinzen Napo und...
Im Interview Alberto Acosta, Minister für Energie und Bergbau in Ecuador von Frank Braßel Der neue Präsident Ecuadors, Rafael Correa, spricht von einer „Bürgerrevoluti...
Die Wochenzeitung Ecuadors Regierung möchte auf die Erdölförderung im Amazonas verzichten - dafür will sie allerdings Geld. Ein Gespräch mit dem Energieminister Alberto A...
Taz.de AUS ECUADOR KARIN GABBERT UND STEFAN REINECKE Graue Wolken hängen in den Baumwipfeln. Es nieselt in Lago Agrio, der 40.000-Einwohner-Stadt im Amazonasdschungel. Vom Band ertö...